
Über dem Altar der kleinen Feldsteinkirche im brandenburgischen Ahlsdorf klafft ein Loch in der Decke. Braunfäule in der hölzernen Dach- und Deckenkonstruktion hat unbemerkt das Holz zersetzt und im August 2011 zu einem plötzlichen Deckeneinsturz über dem Altar geführt.
Nach den ersten Sicherungsmaßnahmen konnte der Dachstuhl durch ein außenliegendes Gerüst nun begutachtet werden und der gesamte Schaden kam zum Vorschein: An den Stellen, wo die Dachkonstruktion auf dem Mauerwerk aufliegt, konnte sich der schädliche Pilz unbemerkt ausbreiten. Nach und nach hat er das Holz zersetzt, bis die Fasern zu Pulver zerrieben werden können. Doch gibt es auch Glück im Unglück: Von der wertvollen Kirchenausstattung ist durch die herunterstürzenden Deckenteile nur der kostbare Altaraufsatz leicht beschädigt worden. Nun versucht die Gemeinde um Pfarrer Volkmar Homa die Kirche zu retten, auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz möchte die Arbeiten unterstützen.
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Groß war die Not der Dorfkirche in Klein-Helle. Die Standsicherheit des Gebäudes war gefährdet, das Fundament sackte ab und von unten faulte das Fachwerk. Für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz war schnell klar, dass hier Hilfe geleistet werden musste. Auch dank zahlreicher Spenden konnte das Jahr 2011 für Rettungsmaßnahmen genutzt werden. Viele Handwerker aus der Region machten sich ans Werk und arbeiteten an Dach, Fachwerk und Gemäuer, führten Maler-, Glaser- und Tischlerarbeiten durch. Und nun ist es so weit: Am Ostersonntag, den 8. April kann mit einem Festgottesdienst die Kirche wieder eingeweiht werden.
Allen Spendern, die mit ihrer großzügigen Unterstützung dieses glückliche Ende ermöglicht haben, sei herzlich gedankt!